Beltringharder Koog

Die Eindeichung des Beltringharder Koog war der umstrittensten Deichbau in der deutschen Geschichte. Aspekte des Küstenschutzes und des Naturschutzes wurden kontrovers diskutiert. Als Ausgleich für den mit dem Deichbau verbundenen Eingriff in die Natur, wurde der Beltringharder Koog 1991 unter Naturschutz gestellt und bietet vielen Watt- und Wasservögeln Rast- und Brutmöglichkeiten.
Im Beltringharder Koog wurden drei Bereiche für verschiedene Lebensgemeinschaften geschaffen, eine Salzwasserlagune für alle Tiere des Wattermeeres, Feuchtgrünland für Enten, Gänse und Bodenbrüter und eine Sukzessionsfläche im Süßwasserbereich. Drei Vogelbeobachtungshütten der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz im Beltringharder Koog sind ganzjährig frei zugänglich. Zwei der Hütten befinden sich am Lüttmoordamm und die Dritte steht mit Blick auf die Salzwasserlagune im Naturerlebnisraum an der Arlauschleuse.